Vliegende Hollander Charters

Frank van der Schee
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Die Sage vom Fliegenden Holländer

Die Sage vom Fliegenden Holländer ist die Legende von einem verfluchten Kapitän und seinem geisterhaften Segelschiff. Durch einen Fluch ist der Kapitän dazu verdammt worden, bis zum jüngsten Tag mit seinem Geisterschiff auf den sieben Weltmeeren umherzuirren, ohne in einen Hafen einlaufen zu können.


Der Inhalt der Legende


Von der Legende gibt es unzählige Varianten, die sich vor allem im Namen des Kapitäns des sagenumwobenen Schiffs und in der Jahresangabe des Geschehens unterscheiden. Der zugrundeliegende Zeitraum ist jedoch stets das 17. Jahrhundert, in dem die Ereignisse stattfanden, die zu dem Fluch führten. Außerdem gemeinsam ist den meisten Erzählungen, dass das Schiff aus der Nähe der früheren niederländischen Kolonie Kapstadt stammt, beziehungsweise die Verfluchung dort stattgefunden hat.

Die ursprünglich unter Seefahrern verbreitete Version, die wahrscheinlich im 18. Jahrhundert entstanden ist, bildete den Kern für zahlreiche literarische Erweiterungen ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Seefahrergeschichte erhielt durch den Einbau einer Frau als Auslöser des Fluchs zum einen einen „romantischen Aspekt“ und zum anderen durch die Einführung eines „Erlösungsmotivs“ die Möglichkeit zu einem glücklichen Ende. In aller Regel erzählen sie, mit Variation von Details wie Zeit und Namen, folgende Geschichten:


Der Kern der Sage


Um das Jahr 1641 versuchte der Kapitän eines niederländischen Schiffes, der für sein lästerliches Fluchen bekannt war, das Kap der guten Hoffnung zu umschiffen. Es herrschte ein unbarmherziger Sturm und die See war wochenlang tosend und rau. Der Sturm kam noch dazu aus einer ungünstigen Richtung, was das Vorhaben, das Kap zu umsegeln, allein schon nahezu unmöglich machte. Nach einigen Wochen vergeblichen Kampfes gegen die Naturgewalten wollte die Mannschaft des Seglers aufgeben und das Unternehmen abbrechen. Doch der Kapitän wollte davon nichts hören. Er fluchte gegen Gott und die Welt, dass er nicht eher aufgeben würde, bis er das Kap umschifft habe, und wenn es bis zum jüngsten Tage dauern sollte. Als Strafe für diese Gotteslästerung wurde das Schiff zum ewigen Kreuzen als Geisterschiff verdammt.

Literarische Erweiterungen

Der Kapitän soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, der ihm neben einer schnellen Überfahrt zu den Gewürzinseln auch ein 'Weib' bei Landaufenthalt versprach. Als eine fromme Frau jedoch lieber betete, als sich dem Kapitän hinzugeben, ermordete er sie und warf ihre Leiche ins Meer. So wurde er dazu verflucht, ewig über die Ozeane zu segeln, bis er die wahre Liebe findet. Um dies zu schaffen, darf der Kapitän dann doch in bestimmten Zeitabständen (alle zehn, hundert oder wie bei Richard Wagners gleichnamiger Oper alle sieben Jahre) an Land gehen. Wenn seine Auserwählte nicht die richtige ist, tötet er sie und fristet weiter sein schreckliches Dasein.
In den literarischen Varianten muss der Fliegende Holländer nicht immer ausschließlich am Kap der Guten Hoffnung segeln, sondern darf sich auf allen Weltmeeren frei bewegen, er kann aber nur in langen Jahresabständen einen Hafen anlaufen, um Erlösung zu suchen.
Das sagenumwobene Geisterschiff soll unglaubliche Fähigkeiten besitzen. So soll es gegen den Sturm oder bei absoluter Flaute segeln können. Auch wird ihm die Fähigkeit nachgesagt, rückwärts segeln zu können. In manchen Erzählungen soll es auch auf einer Wolke am Horizont schwebend oder plötzlich aus den Tiefen des Meeres auftauchend gesehen worden sein.

Wenn einem anderen Schiff der Fliegende Holländer erscheint, ist dies ein äußerst bedrohliches Omen. Es soll angeblich den Untergang des Schiffs oder wenigstens ein bevorstehendes großes Unglück für seine Mannschaft bedeuten.

Seeleute, die dem Geisterschiff angeblich begegneten, berichteten davon, dass das Deck des Seglers entweder leer, nur mit Toten oder mit Geistern besetzt war. Manche sagen, sie hätten trotz des leeren oder mit Leichen bedeckten Decks Rufe gehört.


In vielen Geschichten wird ein Beiboot erwähnt, das vom Holländer zu den Vorbeifahrenden herüberruderte. Wenn das Beiboot das passierende Schiff erreichte, hat dessen angebliche Besatzung Briefe von der Mannschaft des fliegenden Holländers übergeben, die sich alle, trotz intensiver Versuche, nicht zustellen ließen, da die Adressaten längst verstorben waren. Manche Erzählungen berichten weiter, dass die Schiffe vor Erreichen des nächsten Hafens sanken, wenn die Briefe nicht am Hauptmast festgenagelt wurden.

Quelle: Wikipedia